Dietenheim

Pfarrkirche St. Martinus

Der hohe Kirchturm der Pfarrkirche St. Martin ist das Wahrzeichen der Stadt Dietenheim. Vor über 400 Jahren wurde er über einem romanischen Sockel entworfen zusammen mit der Kirche durch den Augsburger Baumeister Konrad Stoß.
In den Jahren 1589 bis 1590 wurde der Bau der Kirche durch die Brüder Jakob und Hieronymus Stoß durchgeführt.
1925 /1926 wurde der Innenraum umgebaut und Seitenschiffe angefügt. Die bunte Holzdecke wurde 1977 durch eine Kassettendedke ersetzt.
Die Figuren und Kunstwerke stammen zum Teil noch aus der früheren und alten Kirchenausstattung:
Dietenheimer Madonna um 1480, Kreuzigungsgruppe um 1560/1680, Kanzel 1682, Beweinung Christi um 1720 von Dominicus Herberger, Apostelfigur Judas Thaddäus von Herberger um 1728, spätgotische Reliefs um 1520 und neugotische Relieftafeln und Apostelfiguren.

Das Heilige Grab wird jährlich drei Wochen vor Ostern aufgebaut. Es stammt aus dem Jahr 1727. Es ist eines der letzten erhaltengeblieben Beispiele barocker Heiliger Gräber.

Aufbau im Jahr 2016: vom 06. März bis 25. März 2016



St. Annakapelle

Die Dreilindenkapelle wurde am 10.08.1760 zu Ehren der Schmerzhaften Jungfrau Maria geweiht. Es ist ein schlichter Barockraum.
Eine spätgotische Pieta um 1440, eine Kreuzigungsgruppe, eine Anna Selbdritt - Figur, der Hl. Nikolaus, Hl. Franz von Assisi und der Hl Antonius von Padua zieren den Kirchenraum.



Friedhofskapelle

Von der Friedhofskapelle gibt es erste Zeugnisse aus dem Jahr 1350. Im Jahr 1620 wurde sie umgebaut und vergrößert. 1650 wurde von Leonhard Ernst die Glocke gegossen, die in diesen Tage mit einem elektrischen Läutewerk versehen wurde und zum Letzten Geleit läutet.
Zuerst wurde die Kapelle "Heilig Kreuz" genannt, bereits 1689 taucht der Name "St. Veits - Kapelle" auf.
Das Altarbild zeigt das Martyrium der Hl. Katharina. (1720).
Am rechten Seitenaltar steht eine Veitsfigur.
Seit 2007 ist an der Südseite innen eine Gedenktafel für die Priester der Gemeinde angebracht.

 

 

 



Herrgöttle

Die kleine Kapelle wurde 1750 erbaut.
Ein Rastheiland (um 1750) und ein Gemälde "Maria vom Guten Rat" (18.jhd.) schmückt die Kirche.